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Korrekturwelle aus Amerika – von Dr. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank

eingestellt von Karin Schönmeier am 15. Oktober 2018

 

In der zweiten Oktoberwoche sind die weltweiten Aktienmärkte in Bewegung gekommen, dieses Mal ging es nach unten. Der US-amerikanische S&P-Index verlor teilweise mehr als 6 Prozent, der europäische Eurostoxx mehr als 4 Prozent, der Dax ebenfalls. Die Bewegung ging von den Vereinigten Staaten aus und hatte keinen erkennbaren Anlass. Trotz des Rückwärtsgangs liegen die Kurse in den USA seit Jahresbeginn immer noch mit einem Plus von etwa 2 Prozent vorn. Der US-Dollar tendierte etwas schwächer, was gegen eine gesteigerte Risikowahrnehmung mit Flucht in die sicheren Häfen spricht. Die Anleihemärkte reagierten mit einem Rückgang der Renditen in einem in den letzten Wochen deutlich ansteigenden Trend. Es gab keine Ansteckungseffekte in Richtung Schwellenländer. Die Tatsache, dass der IWF seine Konjunkturprognose für die Weltwirtschaft um zwei Zehntel heruntergenommen und die weltweite Verschuldung als zu hoch bezeichnet hat, war keine Neuigkeit und  war insofern nicht der Grund für die Kursbewegungen. Die fundamentale Umgebung der Finanzmärkte bleibt unverändert: Weder gibt es neue Informationen zur Konjunktur noch zur Politik der Notenbanken, die ihren seit langem angekündigten geldpolitischen Pfad planmäßig beschreiten.

 

Wirtschaftliche Verfassung besser als die aktuelle Stimmung

Größere Konjunkturdaten stehen in der kommenden Woche nicht an. In bewegteren Zeiten an den Aktienbörsen können jedoch alle Arten von Daten vorübergehend marktbewegend wirken. In der kommenden Woche wird das chinesische Bruttoinlandsprodukt erwartet. Obwohl viele Indikatoren auf eine Abschwächung auch in China hinweisen, werden die Zahlen dies nicht widerspiegeln. Insgesamt ist die fundamentale Lage allerdings nicht so schlecht, wie es die Stimmung nahelegt. Ob es ein freundliches Jahresende an den Märkten gibt, hängt auch vom Ausblick der Unternehmen in der Quartalsberichterstattung an, die gerade begonnen hat. Schließlich werden auch die politischen Themen, wie der Haushaltsstreit in Italien oder die Handelskonfrontation mit China immer wieder Schlagzeilen liefern, die ihre Spuren in den Kursverläufen zeigen.

 

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