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100 Jahre Deka: Im Dienst der Sparkassen und ihrer Kunden

eingestellt von Gabriel Rath am 27. Februar 2018

Im Herzen des Finanzplatzes Frankfurt hat die Deka heute ihren Hauptsitz. Hier ist sie als Teil der Finanzmetropole fest verankert – genauso, wie sie auch als Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe bei den Sparkassen in den Regionen direkt vor Ort verankert ist.

Der Beginn

Die Wurzeln der Deka liegen in Berlin. Hier wurde im Februar 1918 in der Gertraudenstraße unweit des Berliner Schlosses die Deutsche Girozentrale (DGZ) gegründet. Die Hauptaufgabe des Hauses bestand zunächst im Geldausgleich zwischen Sparkassen und Girozentralen und der Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Eine Tätigkeit, die durch die Aufnahme des Spargiroverkehrs im Jahr 1909 erforderlich geworden war. Im Zuge der Bankenkrise erhielt die DGZ im Jahr 1931 schließlich die rechtliche Selbstständigkeit. So viel sei an dieser Stelle schon einmal verraten: Im Jahr 1999 schlossen sich DGZ und Deka zusammen.

Dunkle Jahre

Der Beginn der nationalsozialistischen Diktatur 1933 bedeutete auch für das Bankhaus eine tiefgreifende Zäsur. Die Nationalsozialisten instrumentalisierten die DGZ, um den wachsenden Finanzbedarf für Rüstung und Kriegsführung befriedigen zu können. Nach Kriegsende stellte die DGZ wie alle Berliner Banken aufgrund der Anordnungen der sowjetischen Militäradministration und des Magistrats 1945 ihre Geschäftstätigkeit ein. Lediglich die Abwicklung von Altgeschäften war noch möglich.

Über Umwege nach Frankfurt

Die schwierigen Rahmenbedingungen nach Ende des Zweiten Weltkriegs und die am 1. Mai 1949 erfolgte Enteignung waren Grund für die Sitzverlegung der DGZ nach Düsseldorf. Dort erhielt die Bank Anfang Oktober des gleichen Jahres ihre Anerkennung als verlagertes Geldinstitut. Die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt war allerdings nur ein kurzes Intermezzo in der Geschichte der DGZ. Bereits 1965 wurde der Banksitz nach Frankfurt am Main verlagert. Vor allem die zentrale Lage, die Nähe zur Deutschen Bundesbank und die Attraktivität des Börsenplatzes Frankfurt waren für die Wahl des neuen Standortes entscheidend.

Auch für die im August 1956 gegründete Deutsche Kapitalanlagegesellschaft (Deka) wurde Frankfurt Mitte der sechziger Jahre zur neuen Heimat. Gefördert wurde die Gründung von Investmentgesellschaften durch die damalige Bundesregierung, die entschlossen war, das Fondssparen als Instrument der Vermögensbildung in breiteren Bevölkerungsschichten zu etablieren.

Vermögensbildung und Altersvorsorge mit Wertpapieren ermöglichen

In den darauffolgenden Jahrzehnten gelang es der Deka, ihre Position als Investmentgesellschaft der Sparkassenorganisation immer weiter auszubauen. Der am 26. November 1956 aufgelegte DekaFonds I bildet den Anfangspunkt der heutigen, breiten Produktpalette. Auch das wichtige Thema Wertpapiersparen hatte die Deka frühzeitig im Blick. Ab Anfang 1967 konnten Sparkassenkunden über das „Deka-Zuwachs-Konto“ mit regelmäßigen Einzahlungen Fondsanteile erwerben. Damals wie heute steht hier der Sparkassengedanke im Vordergrund, auch Anlegern mit kleinerem Geldbeutel den Zugang zu Vermögensbildung und Altersvorsorge zu ermöglichen.

Fusion und Etablierung einer starken Marke

Im Jahr 1997 begann unter dem damaligen DSGV-Präsidenten Horst Köhler ein Prozess, der als ein Bekenntnis zu einer noch stärkeren Kundenorientierung schließlich in die 1999 vollzogene Fusion zwischen DGZ und DekaBank mündete. Das Zusammenführen sich ergänzender Geschäftsfelder war die Antwort der Sparkassen-Finanzgruppe auf die wachsenden Anforderungen der globalisierten Finanzmärkte. In den darauffolgenden Jahren  stand die Positionierung einer starken Verbundmarke im Mittelpunkt: „Deka Investmentfonds“.

100 Prozent Sparkasse

Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte des Hauses bedeutete die Änderung der Eigentümerstruktur im Jahr 2011. Durch den vollständigen Erwerb unterstrichen die Sparkassen das Vertrauen in ihren zentralen Vermögensverwalter. Die Deka nahm „100 Prozent Sparkasse“ zum Anlass, ihr Geschäftsmodell neu auszurichten und sich als Wertpapierhaus der Sparkassen zu positionieren. Dazu gehörte auch das im Jahr 2013 gestartete Zertifikategeschäft für Privatkunden. In wenigen Jahren konnte sich die Deka zum zweitgrößten Anbieter im deutschen Markt entwickeln (Quelle: Deutscher Derivate Verband, Marktanteile Anlageprodukte nach Marktvolumen, 09/2017).

Mit Wertpapieranlagen von der Zukunft profitieren können

Die Geschichte der Deka ist zugleich eine Erfolgsgeschichte des Investmentfonds und des Wertpapiersparens. Per Mitte Dezember 2017 verzeichnete die Deka vier Millionen DekaBank-Depots mit einem verwalteten Fondsvermögen von 265,4 Milliarden Euro. Das Wertpapiersparen nahm besonders in den Jahren 2016 und 2017 Fahrt auf. Allein in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 wurden 430.000 neue Sparpläne mit Deka-Fonds eröffnet und damit einer breiten Bevölkerung der Vermögensaufbau mit Wertpapieren ermöglicht.

Wenn man die letzten 100 Jahre Revue passieren lässt, haben in Wirtschaft und Wissenschaft bahnbrechende Entwicklungen stattgefunden, die man in dieser Form wahrscheinlich zunächst nicht für möglich gehalten hat: ob Hochgeschwindigkeitszüge, Smartphones oder selbstständig einparkende Autos. Diese technischen Errungenschaften und neuen Industrien haben sich schließlich mit einem kontinuierlichen Wachstumskurs an den Kapitalmärkten positiv ausgewirkt. Für die Deka ist und bleibt es der zentrale Auftrag, Sparer mit modernen Anlagemöglichkeiten an diesen Entwicklungen teilhaben zu lassen.

www.deka.de

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