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Die neue EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD II

von Karin Schönmeier am in Aktuelles, Mein GeldKommentieren

Der ideale europäische Zahlungsverkehrsmarkt gestaltet sich einfach, effektiv und kostengünstig. Die Voraussetzungen dafür hat die EU 2007 mit der Payment Service Directive, kurz PSD, geschaffen.

Mit der PSD 2 will die EU Geldtransfers jetzt ab 13. Januar 2018 bequemer, billiger und sicherer machen. Die Novelle zielt darauf ab, die »Sicherheit zu verbessern, Wahlmöglichkeiten für Verbraucher zu erweitern und mit der Innovation Schritt zu halten«. Dafür wurden mehrere Aspekte der Zahlungsdiensterichtlinie neu gefasst.

Vorgesehen ist u. a. eine geringere Haftungsgrenze für Verbraucher im Falle nicht autorisierter Kartenzahlungen. Bislang mussten 150 Euro aus eigener Tasche gezahlt werden. Künftig sollen es nur noch 50 Euro sein. Zudem sollen die Rechte der Kunden bei Überweisungen und Finanztransfers außerhalb Europas gestärkt werden. Außerdem sollen neue Anbieter und die Entwicklung innovativer Mobiltelefon- und Internetzahlungen gefördert werden.

Die neuen gesetzlichen Bestimmungen der PSD 2 müssen in den mit Kunden vereinbarten Geschäftsbedingungen zum Zahlungsverkehr umgesetzt werden. Daher gelten ab dem 13. Januar 2018 neue Fassungen der Geschäftsbedingungen.

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