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Im Interview: Radfahrer Lukas Kuntermann von der OSPA-Sportstiftung

Wie wir bereits hier im Blog berichteten, ist Radfahrer Lukas Kuntermann im Perspektivkader der OSPA Sportstiftung. Der 19-jährige Güstrower, der bereits 6 mal Landesmeister wurde, fährt für das Elektroland24cyclingteam. Im Kurzinterview berichtet er von seinen zurückliegenden Rennmonaten:

Hallo Lukas, erzähl doch mal. Wie sind deine letzten Rennen gelaufen?
Die Rennmonate April und Mai liegen nun auch schon wieder hinter mir und ich kann doch optimistisch nach vorne blicken auf die kommenden Rennen, auch wenn ich mir zeitweise von einigen Rennen mehr erhofft hätte, jedoch aufgrund meiner Abiturprüfungen nicht mehr möglich war. Dennoch bin ich meinem Ziel dem Aufstieg in die B-Klasse näher gekommen.

Ende April warst du auch beim Scanhauscup Marlow mit dabei. Warst du zufrieden?
An diesem Wochenende fand gleichzeitig der Bundesligaauftakt in Düren statt, auf welchen ich freiwillig verzichtete, da 3 Tage meine erste Abiturprüfung anstand und ich diese nicht gefährden wollte. So bestritt ich als Einzelkämpfer den Scanhauscup, welcher stark vom BikeMarkeTeam geprägt, da es eine überhand im Feld bildete.

Am ersten Tag konnte ich auf dem anspruchsvollen, bergigen und selektiven Kurs, welcher viele Fahrer zur Aufgabe zwang einen starken 14. Platz erkämpfen, gerne wäre ich meine erste Platzierung gefahren, doch leider blieb mir dieser Wunsch verwehrt. Nach der starken Leistung am Vortag ging ich hoch motiviert an den Start des zweiten Tages beim Scanhauscup, doch auch dieses Rennen wurde erneut vom zahlenmäßig am stärksten vertretenem BikeMarketTeam dominiert. Das Rennen war von zahlreichen Atacken auf der Windkannte geprägt und wat dadurch sehr kräftezehrend. Mit dem Ausgang des Rennens hatte ich leider nichts zu tun, da ich am Vortag doch etwas mehr Körner verschossen hatte als ich dachte. Unterm Schlussstrich wurde ich in der Gesamtwertung 17.

Wie ging es dann weiter für dich?

Am 29.04 fand das Lvm Nord Ascheffel-Event statt. Auf dem Programm standen die Meisterschaften der Nordvervände Bremen Hamburg Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Als Ziel hatte ich natürlich Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern werden, doch es war von Anfang an klar das diese Aufgabe als U23 Fahrer im Eliterennen nicht einfach werden würde. Am Ende konnte ich auf dem anspruchsvollem Kurs Platz 5 der LVM Mecklenburg-Vorpommern erreichen und war damit gleichzeitig bester Nachwuchsfahrer aus MV. Ein Ergebnis welches nicht 100% zufriedenstellend ist, welches aber zeigt das man in den kommenden Jahren mit zum Favoritenkreis bei den LVM zählt.

Im Mai warst du dann beim LVM Einzelzeitfahren in Siggelkow.

Mit am Start war auch Top Favorit und Olympiasieger Stefan Nimke. Mein Ziel unter die besten 3 zu fahren verpasste ich leider um 10 Sekunden und wurde 4 . Damit aber auch erneut bester Nachwuschsfahrer in der Männerklasse.

Was waren die weiteren Highlights?

Am 14.05 gab es die Bundesliga Erzgebirgsrundfahrt. Beim zweiten Rennen der Bundesligasaison konnte ich mein Debüt geben. Das Rennen führte über 165 km mit 3200 hm durch das Erzgebirge. Am Start standen gut 170 Fahrer, von denen jedoch nur gut 50 das Ziel erreichten. Nach gut einer Rennstunde kam es zur Teilung des Feldes in zwei Gruppen, leider befand ich mich in der zweiten. Erschwert wurde das Rennen neben dem sehr anspruchsvollem Profil durch Gewitter und Platzregen, was dazu führte, dass die zweite Gruppe die Nachführarbeit zum Hauptfeld mehr und mehr vernachlässigte und bei etwas mehr als der Hälfte das Rennen vorzeitig beenden musste. Ärgerlich, da ich mein erstes Bundesligarennen gerne zu Ende gefahren wäre. Aufgrund der Wetterbedingungen erkältete ich mich und musste somit auf meinen Start bei den U23 Deutschen Meisterschaften verzichten.
Immer noch etwas angeschlagen reiste ich zum GP Buchholz um meine Teamkollegen so gut es ging zu unterstützen. Von Beginn an sorgte ich somit für ein hohes Tempo im Feld, welchem ich nach der Hälfte des Rennens selbst tribut Zollen musste und wie auch viele andere Fahrer das Rennen vorzeitig beendete. Ein Rennen zum Vergessen.

Am 28. Mai gingst du dann in Salzwedel an den Start.

In besserer Verfassung als 3 Tage zuvor reiste ich zum Kriterium nach Salzwedel. Es sollte eine 1.3 km lange und schwierig zu befahrene Runde 47 mal gefahren werden und alle 5 Runden gab es eine Wertung. Schwierigkeit hierbei die Kurve vor dem Ziel und die Kurve nach dem Start. In der Zielkurve musste man teilweise in riskanter Fahrweise auf den angrenzenden Gehweg ausweichen und in der Kurve nach dem Start durfte man nicht zu schnell sein, da sonst sein hoher Bord und eine Hauswand auf einen warteten. Mit dem Kurs hatte ich anfangs meine Probleme, grade wegen der zwei angesprochene  Kurven, als ich allmählich mit dem Kurs zurecht kam ereilte mich ein Plattfuß im Vorderrad. Zum Glück gab es schnell ein Ersatzrad. Am Ende wurde ich 5. und konnte so meine erste Platzierung einfahren.

Und am vergangenen Wochenende ging es in Lübeck an den Start.

Es sollte mein Rennen werden und mein Team und ich entschieden uns dafür, das ich der Mann fürs Finale bin, da dieses mir sehr entgegen kam. Um die Konkurenz aus der Reserve zu locken attackierten meine Teamkollegen zuerst nacheinander, und dies sogar erfolgreich. So konnte sich ein Teamkollege als Solist absetzen. Wir als Teamkontrollierten hinten das Tempo und konterten Gegenatacken. Am Ende feierten wir als Elektroland24cyclingteam einen Doppelsieg. Mein erhofftes Finale blieb leider aus, da ich 2 Runden vor Schluss stürzte und das Rennen nicht beenden konnte. Am kommenden Wochenende stehen Rennen in Schwaan an wo ich erneut um Platzierungen kämpfen werde.

Wir danken für das Interview und wünschen weiterhin Lukas viel Erfolg.

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